Vorwort

Ich möchte zu aller erst allen danken, die sich die Zeit nehmen und sich auf meinem Weblog umsehen.
Ich wünsche mir immer und zu jeder Zeit Kritik aller Art, denn nur so kann man sich verbessern, nutzt dazu einfach mein Gästebuch oder die Funktion Kommentare zu jedem Beitrag zu schreiben.
Man kann mich auch per Email unter rover591@sms.at erreichen.
Ich werde mich bemühen jedem schnellst möglich zu antworten.
Ihr könnt euch auch gerne ein Thema wünschen, ich werde es sicherlich aufgreifen, ruft dazu einfach unter "mehr" Wahlthema auf.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß auf meinem Weblog und hoffe auch das es ihnen gefällt und vielleicht als Resultat dessen diesen Blog verlinken oder weiterempfehlen.
Ich werde dies im Gegenzug natürlich auch tun.
Leicht zu übersehen aber dennoch ziemlich interessant ist die obere Navileiste, mit Informationen über mich sowie weitere Weblog spezifische Besonderheiten.

Thank You, Akadema. 

28.10.07 11:50, kommentieren

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Zenit der Gefühle

Fressen und gefressen werden, ein Sprichwort was sicherlich so ziemlich jeder kennt.
Man denkt in erster Linie immer an das Tierreich wenn man diesen Spruch hört, liegt vielleicht daran das er immer in diesem Zusammenhang erwähnt wird.
Aber in Wirklichkeit kann man diesen Spruch auf so ziemlich jede Situation umschlagen, er ist wirklich vielseitig.
Eigentlich besteht jede noch so kleine Tat die man tätigt aus diesem Prinzip, es fängt schon damit an, wenn man die letzte Brotscheibe aus dem Schrank nimmt, du hast sie, deins, der nächste hat keine mehr und schaut demnach gierig deine genüsslichen Bisse hinterher.
Manche würden dafür töten, die Gier treibt ihn an, sie arbeitet in jeden von uns, wie eine Maschine die dein inneres Uhrwerk antreibt.
Die größte Gefahr geht immer von einem selbst aus, wer ist schon berechenbar?
Man mag es kaum glauben aber in der richtigen Situation mit den richtigen Voraussetzungen sind wir im stande Dinge zu tun, an die wir niemals geglaubt hätten.
Selten liegt Positiv wie Negativ im selben Zenit.
Ich persönlich glaube sogar das jedes Gefühl und jede Tat im selben Zenit liegt wie ihr Gegenstück.
Das schönste und reinste Gefühl was man fühlen kann mag wohl die Liebe sein und das dunkelste und zermürbenste Gefühl namens Hass liegt meiner Meinung nach genau dort wo auch die Liebe ensteht, es ist oft nur eine kleine Schwingung oder Ursache die uns zu dem ein oder anderen Gefühl treibt.
Aus Liebe wird schnell Hass, aber auch aus Hass kann Liebe enstehen.
Gegensetze sind nie so fern ausseinander wie man uns glauben machen will.
Sie sind in wirklich ziemlich nah bei einander, man könnte sagen sie sind sogar verwandt.
Entscheident ist nur die Vorraussetzung und die enstehung des Resultats.
Menschen sind einzigartig, im fühlen, im denken und in ihren Taten die sie tun.
Man möchte glauben es niemals zu begreifen, jeder ist anders, aber irgendwie obliegt alles einer Logik, man muss einem nur einen bestimmten Preis zahlen, dann macht ein Mensch alles was er kann um diesem Wunsch folge zu leisten.
Es muss nicht immer Geld sein, man kann Dinge auch mit schmutzigen Händen anfangen um sie dann von reinen beenden zu lassen.
Der Phantasie ist hierbei kaum Grenzen gesetzt.
Man würde ebenso annehmen niemals in seinem Leben zu töten, ich persönlich könnte es nicht, egal ob 10 oder 20 Millionen Euro in einem Silver-Case Koffer vor meinen füßen liegen.
Ich wäre nicht besser als der Rest auf dieser Welt.
Aber auch ich wäre im stande zu töten, wie jeder von uns.
Würde jemand meiner Familie oder Freunden etwas antun, Morden, vergewaltigen oder etwas in dieser Art, dann wären die Vorrausetzung gegeben und er würde den Preis zahlen.
Und ich kann sagen das ich dann keine Gnade kenne, wenn ich weiß wo diese Person steckt, dann wird sich der Weg dorthin von ganz alleine ebnen und die Person würde sich wünschen nie Geboren zu sein.
Das wäre eine Option was Menschen tun würden wenn die Vorraussetzung stimmt, aber es muss nicht immer so etwas sein.
Viele vergelten einfach gleiches mit gleichem.
Auch eine Möglichkeit.
Menschen sind nicht wie Tiere, Menschen sind es nicht einmal Wert den Namen Parasit zu tragen.
Tiere nehmen sich nur das was sie zum Leben brauchen, aber der Mensch nimmt sich alles ob er es brauch oder nicht spielt hierbei keine Rolle.
Aber es sind nicht alle Menschen so, viele haben erkannt das sich der Horizont immer weiter in ein graues bis schwarzes Farbschema färbt und kämpfen dagegen an, meist vergebens aber mit genug Mühe, mit genug Durchaltevermögen wird man eines tages jede Mauer zum Einsturz bringen.
Es geht im Leben nur darum wieviel man einstecken kann.

Life is cruel, - Akadema.

1 Kommentar 18.5.07 20:10, kommentieren

Verzehrung

Vor Zwei tagen war ich im ALDI um noch kurz etwas einzukaufen, ich
muss zugeben ich mag ihn nicht, aber das spielt hier weniger eine Rolle.
Viel interessanter sind die Menschen die dort verkehren, die soziale
Mittelschicht und einige die noch weit darunter verkehren.
Ich war gerade in der Kühlabteilung um mir ein paar Joghurts in den
Korb zu packen, bis ich von hinten den Spruch "Jetzt benimm dich doch mal
du Blödmann" hörte, es war die Mutter die ihren kleinen Sohn beschimpfte.
Doch der kleine wollte gar nicht wirklich auf seine Mutter hören, ebenso wenig ihre kleine etwas ältere Tochter.
Es fielen immer wieder Sprüche wie "Seht ihr bekloppten nicht das ich Stress am Telefon habe?" oder Sprüche direkt an die Person die am anderen Ende der Leitung saß, zum Beispiel "Du Vollidiot, nerv mich nicht" und ähnliches.
Alles im beisein von ihren kleinen Kindern.
Sie waren im Alter zwischen 6-8 Jahren, traurig.
In dieser Welt aufzuwachsen scheint nicht mehr so schön zu sein wie früher, ich habe sogar schon Kinder knapp über der 10 Jahresgrenze einkaufen sehen, wahrscheinlich für ihre Alkoholkranken Eltern, die es nicht mehr alleine schaffen einzukaufen.
Solche Fälle sieht man ja auch desöfteren im Fernseher, man glaubt es kaum aber es ist wahr, leider.
Ich will gar nicht wissen was genau in diesem Moment und in den Momenten danach heut zu Tage hinter den freundlichen Facetten die unsere Mitmenschen an den Tag legen in wirklichkeit steckt.
Abgeschiedenheit, Desinteresse, Unfähigkeit und Herzlosigkeit sind wohl einige der wenigen Faktoren die die Menschen sich gegenseitig beibringen.
Man lernt von klein auf, hoch bis ins erhobene Alter, jeder sieht mal über den eigenen Tellerrand, es ist eine Kunst sich gegen all diese Gier und Neid zu wehren, wie Parasiten schleichen sie überall herum nur um deine eigene Suppe zu versalzen.
Deine Nachbarn wissen sicherlich mehr über dich als du selbst und ihre Freunde ebenso, das hier nicht einmal 50 Prozent der Wahrheit enstspricht scheint wohl keinem zu interessieren, sie verzehren dich lieber ganz langsam um ihr eigenes Ego noch einmal nach oben zu drücken.
Diese Welt macht einem nur Krank, man muss täglich ein Kampf ums Überleben ausfechten nur um nicht so zu werden wie die meisten anderen, oder so zu werden wie du es niemals wolltest.

Hold out and don´t give up, - Akadema.

17.5.07 10:21, kommentieren

Auszeit

Nach einer gelungenen Lan-Party über ein viel zu kurzes Wochenende
und einem ziemlich öden und langweiligem Arbeitstag, habe ich
wieder Zeit mich meinem Blog zu widmen.
Es waren ziemlich kreative Tage, so das ich hoffentlich mit einem neuem
interessanten Thema hier auftreten kann.
Jeder Mensch hat in seinem Leben, in unregelmäßigen abständen Punkte
in denen er sich zurück zieht und anfängt nach zu denken oder mit
mürrischem Blick nach vorne dringt, ohne zu überlegen.
Das gehört im Leben dazu, es passiert jedem, immer und immer wieder.
Man kann sich ändern, man lernt nie aus und mit jeder Kleinigkeit die man
dazu lernt verändert man sich.
In welche Richtung entscheidet die Person selbst, denn alles im Leben
ist Ansichtssache, es liegt im Auge des betrachters.
Ich Frage mich dennoch ob es Sinn macht immer den Weg zu gehen mit dem man andere Menschen verletzt?
Seine Freunde, seiner Familie und seinen Mitmenschen.
Ich denke in solchen momenten, müsste man eigentlich aufwachen, aufwachen aus seiner eigenen kleinen verzogenen Welt in der man glaubt der einzigste zu sein der alles richtig macht.
Ich empfinde es als blanke Ironie, man denkt man könne nur sich selbst helfen, man sei der einzigste auf dem rechten Pfad, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist.
Viele Wege füren nach Rom, besagt ein altes Sprichwort, möge sogar stimmen, warum auch nicht?
Leider nur zu viele, das Resultat ist dann immer das gleiche man wählt den schwierigsten, den Weg der einem nicht die Bürde nimmt aus seiner Welt herraus zu kommen, man wählt den Weg der einem weiter erblinden lässt und schafft mit der Zeit seine eigene Hölle.
Ein Teufelskreis, egal in welche Richtung du dich drehst du findest den Ausgang nicht und verkommst zu einer egozentrischen Person die sich irgendwann selbst verliert, verloren in der eigenen selbst erschaffenen Hölle, was für eine Ironie.
Wenn man diesen Punkt erreicht hat ist es schwierig da wieder herraus zu kommen, man kann es mit einem Heroin abhängigen vergleichen, es ist sein eigener Teufelskreis, made by himself, doch die Sucht und das verlangen nach dieser Droge lässt ihn so erblinden, ihn so verkommen das er Dinge tun würde an die er früher nie gedacht hätte nur für einen einzelnen Schuss und wenn er das begriffen hat, er aufwacht und die Treppe aus seiner eigenen Hölle gefunden hat und realisiert was passiert ist dann gibt es meist nur noch den einen Weg, zurück dorthin wo er herkommen ist, noch einmal den selben Weg gehen um alles zu vergessen und es zu beenden, mit dem wohl bekannten Goldenen Schuss.
Doch wie in das Leben der Person treten und ihm helfen wenn er dich sowieso abstößt, er wird dich als negativen Pol empfinden, als jemand der ihm all das weg nehmen will was er sich erschaffen hat, nix, doch für ihn ist es alles.

If nobody try to change, nothing change, - Akadema.

1 Kommentar 14.5.07 20:48, kommentieren

Sei ein Lama

Viele kennen ihn, aber nur die wenigsten wissen wer er wirklich ist, der Dalai Lama.
Viele kennen diesen Namen nur als Synonym für etwas großes, aber was genau dahinter steckt wissen wahrlich wenige.
Ich befasse mich schon relativ lange mit dieser Person und viel mehr mit seiner Persönlichkeit und Taten, eine wahrliche Größe.
Schön dass das selbst ein Blatt wie die Bild endlich erkannt hat und ihn ein paar Seiten in ihrer Zeitung widmen und ihm am Samstag mit dem Bild-OSGAR ehren, verdient hat er es, schon lange aber vielmehr ein Nobel-Preis.
Er kämpft nun seit mehr als 50 Jahren für eine Freilassung für das unterdrückte Tibetische Volk durch China, wurde dabei selbst zum gejagten und Flüchtling.
Nun ist er schon zu einer Heiligkeit aufgestiegen, aber betrachtet sich selbst nur als normalen Menschen.
Aber was diesen Menschen auszeichnen sind seine Taten und seine Persönlichkeit, diese Energie trotz 71 Jahren, diese vor allem positive Energie und diese Weisheit.

Und mit Worten des Dalai Lama möchte ich auch meinen heutigen Beitrag beenden, Akadema.

"Das größte Glück erfahren wir,
 wenn wir ohne Erwartung einer
 Gegenleistung geben und nicht
 im Gegenzug Liebe und
 Zuneigung fordern."  - Dalai Lama

1 Kommentar 9.5.07 18:30, kommentieren

Sternengeäst

Bald wird es wieder dunkel und die Sterne wieder sichtbar,
eigentlich ein Widerspruch.
Mit jeder Minute die verstreicht, schauen immer mehr Sterne auf
uns herab um uns eine angenehme Nacht zu wünschen.
Heute auf Arbeit sah ich einen Schmetterling auf dem
dreckigen Boden liegen, ich nahm an er sei tot bis er seine kleinen
Flügel wie wild schlug um zu versuchen aus der Hölle in der er geraten ist wieder herraus zu kommen.
Doch sein Leben war schon zu Ende, er wusste es nur noch nicht.
Ich stellte mir die Frage ob ich ihn gekonnt mit einem Fußtritt die Qualen nehmen sollte oder ihm die Möglichkeit auf ein Leben nehme, falls er aus der Hölle wieder herraus kommen sollte.
Ich schenkte ihm die Möglichkeit auf das Leben, auch wenn ich nicht glaube das er es geschafft hat.
Eigentlich war es nur Zufall das ich die Option wählte, denn wer gibt
mir überhaupt das Recht über Leben und Tot zu entscheiden?
Zu entscheiden ob etwas sinnvoll oder schwachsinnig ist?
Niemand, wieso auch, all diese Dinge basieren auf eine subjektive
Wahrnehmung.
Der einzigste der so etwas entscheiden darf ist einer von den
über tausend göttern, zumindest glauben das die, die auch an
solche Götter glauben.
Ich glaube an keinen Gott, ich hatte noch nie das Gefühl das
mir eine Kraft aus dem Himmel über ein Hinderniss geholfen hat,
wäre irgendwie auch schwachsinnig.
Erst packen die Götter einem ein Meer aus Steine in den Weg und am Ende helfen sie dir darüber hinweg?
Klingt nicht logisch, die Ausrede "der Weg des Herrn ist unergründlich"
ist ebenso schwachsinnig wie das ganze Setting was man im laufe der Zeit um das Phänomen Gott erschaffen hat.
Ich glaube die Menschen suchten nur eine Person oder irgendetwas
was sie für ihr Leben verantwortlich machen konnten, sie haben
nicht verstanden wieso die Wege immer enger werden, warum man im Leben mehr Fällt als geht oder warum man überhaupt hier ist, an einem Ort der viel dunkler ist als die Zwischenräume im weit entfernten Sternengeäst.
Doch ich denke fallen lässt den Menschen erst wachsen, er muss lernen
die Dinge anders zu nehmen, anders zu handeln, sonst wird er wieder
fallen, immer und immer wieder.

Try to smile also in the bad times, Akadema.

2 Kommentare 8.5.07 17:27, kommentieren

Wolkenbruch

Regen, nichts als Regen, den ganzen Tag nichts als Regen.
Einmal, oder vielleicht auch ein paar mal mehr, ich weiß es nicht genau,
tat sich der Himmel auf und ließ die Sonne noch einmal raus um die Tränen weg zu wischen die noch eben vom Himmel gefallen sind.
Ziemlich trüb, öde und verkommen sieht die Erde aus wenn man aus dem Fenster sieht, die idiale Atmosphäre um für ein paar Minuten in seiner
eigenen Welt zu verschwinden.
Einige die diesen Blog hier lesen, müssten annehmen ich sitze in einer
weißen Gummizelle.
Ist normal in dieser Welt, Dinge die die Menschen nicht verstehen stoßen sie ab, es erscheint ihnen surreal, weil ihnen der tiefere Sinn für
immer verborgen bleibt.
Ist auch kein Wunder im Leben kommt nichts auf dich zu und gibt dir was
du willst, man muss selber gehen und es sich nehmen.

Wer seinen eigenen Weg geht, kann nicht vom Weg abkommen. nur aufhören ihn zu gehen.

Think about it, Akadema.


8.5.07 18:27, kommentieren