Feuer & Asche

Unten auf der Terasse wird soeben der Grill an gemacht,
was mich schon wieder auf einem kreativen Gedankenzug treibt.
Um genau zu sein ist es mir selbst nicht klar wieso
ich gerade auf das folgende Thema gekommen bin, mag
wohl an dem Essen liegen, was mich irgendwie schon wieder auf
einen anderen Gedankenzweig bringt.
Scheine wohl schon wieder auf einer Welle mitzuschwimmen, mal
sehen wann sie mich abwirft.
Ich musste irgendwie durch das nackte Fleisch, was auf dem Teller
lag, an die ebenso nackten Kinder, irgendwo in dunklen Kellern denken.

Wieviele es wohl sind?
Es bricht mir das Herz, sie werden verkauft, an den Höchstbietenden, als wären sie ein billiges Mobilar in einem von Picasso durchtriebenes
Apartment im fünfzigsten Stock hoch über dem Boardstein von
dem sie gekommen sind.
Sie werden dann so lange sie noch frisch sind von Leuten in
Schlips und Kragen missbraucht.
Sie können sich nicht wehren, sind ihnen ausgesetzt, nur damit sie ihre
Lust nach Kindern stillen können, bezahlt mit Geld, schmutzigem Geld.
Es ist eine Welt die nach den Regeln des Tierreichs funktioniert, die starken fressen die kleinen und niemand vermag dem ein Ende zu setzen.

Die Welt fern ab der eigenen Haustür ist so blind, die Menschen sind blind, scheinen gar nicht wahr zu nehmen was um ihnen passiert, es passiert jeden Tag, in jeder Minute in der wir gemütlich auf der Couch sitzen und uns Oliver Geißen ansehen.
Traurig aber wahr, eine Sendung in der so viel erzählt wird, wird wohl
nie ein Wort über so etwas fallen, die Menschen haben wichtigere Themen,
sich selbst zum Beispiel.
Irgendwie beschämend.

I´m sorry, Akadema.

6.5.07 17:32

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