Zenit der Gefühle

Fressen und gefressen werden, ein Sprichwort was sicherlich so ziemlich jeder kennt.
Man denkt in erster Linie immer an das Tierreich wenn man diesen Spruch hört, liegt vielleicht daran das er immer in diesem Zusammenhang erwähnt wird.
Aber in Wirklichkeit kann man diesen Spruch auf so ziemlich jede Situation umschlagen, er ist wirklich vielseitig.
Eigentlich besteht jede noch so kleine Tat die man tätigt aus diesem Prinzip, es fängt schon damit an, wenn man die letzte Brotscheibe aus dem Schrank nimmt, du hast sie, deins, der nächste hat keine mehr und schaut demnach gierig deine genüsslichen Bisse hinterher.
Manche würden dafür töten, die Gier treibt ihn an, sie arbeitet in jeden von uns, wie eine Maschine die dein inneres Uhrwerk antreibt.
Die größte Gefahr geht immer von einem selbst aus, wer ist schon berechenbar?
Man mag es kaum glauben aber in der richtigen Situation mit den richtigen Voraussetzungen sind wir im stande Dinge zu tun, an die wir niemals geglaubt hätten.
Selten liegt Positiv wie Negativ im selben Zenit.
Ich persönlich glaube sogar das jedes Gefühl und jede Tat im selben Zenit liegt wie ihr Gegenstück.
Das schönste und reinste Gefühl was man fühlen kann mag wohl die Liebe sein und das dunkelste und zermürbenste Gefühl namens Hass liegt meiner Meinung nach genau dort wo auch die Liebe ensteht, es ist oft nur eine kleine Schwingung oder Ursache die uns zu dem ein oder anderen Gefühl treibt.
Aus Liebe wird schnell Hass, aber auch aus Hass kann Liebe enstehen.
Gegensetze sind nie so fern ausseinander wie man uns glauben machen will.
Sie sind in wirklich ziemlich nah bei einander, man könnte sagen sie sind sogar verwandt.
Entscheident ist nur die Vorraussetzung und die enstehung des Resultats.
Menschen sind einzigartig, im fühlen, im denken und in ihren Taten die sie tun.
Man möchte glauben es niemals zu begreifen, jeder ist anders, aber irgendwie obliegt alles einer Logik, man muss einem nur einen bestimmten Preis zahlen, dann macht ein Mensch alles was er kann um diesem Wunsch folge zu leisten.
Es muss nicht immer Geld sein, man kann Dinge auch mit schmutzigen Händen anfangen um sie dann von reinen beenden zu lassen.
Der Phantasie ist hierbei kaum Grenzen gesetzt.
Man würde ebenso annehmen niemals in seinem Leben zu töten, ich persönlich könnte es nicht, egal ob 10 oder 20 Millionen Euro in einem Silver-Case Koffer vor meinen füßen liegen.
Ich wäre nicht besser als der Rest auf dieser Welt.
Aber auch ich wäre im stande zu töten, wie jeder von uns.
Würde jemand meiner Familie oder Freunden etwas antun, Morden, vergewaltigen oder etwas in dieser Art, dann wären die Vorrausetzung gegeben und er würde den Preis zahlen.
Und ich kann sagen das ich dann keine Gnade kenne, wenn ich weiß wo diese Person steckt, dann wird sich der Weg dorthin von ganz alleine ebnen und die Person würde sich wünschen nie Geboren zu sein.
Das wäre eine Option was Menschen tun würden wenn die Vorraussetzung stimmt, aber es muss nicht immer so etwas sein.
Viele vergelten einfach gleiches mit gleichem.
Auch eine Möglichkeit.
Menschen sind nicht wie Tiere, Menschen sind es nicht einmal Wert den Namen Parasit zu tragen.
Tiere nehmen sich nur das was sie zum Leben brauchen, aber der Mensch nimmt sich alles ob er es brauch oder nicht spielt hierbei keine Rolle.
Aber es sind nicht alle Menschen so, viele haben erkannt das sich der Horizont immer weiter in ein graues bis schwarzes Farbschema färbt und kämpfen dagegen an, meist vergebens aber mit genug Mühe, mit genug Durchaltevermögen wird man eines tages jede Mauer zum Einsturz bringen.
Es geht im Leben nur darum wieviel man einstecken kann.

Life is cruel, - Akadema.

18.5.07 20:10

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