The Day of Defeat

Gehversuche

Ich habe gerade versucht mein Blog etwas zu erweitern und zu verbessern, anhand des Styles ist es mir denk ich mal gelungen, an neuen Kategorien bin ich gescheitert, wie so oft im Leben.
Ich denke das gehört im Leben dazu, scheitern ist nur eine Form den Sieg zu schätzen.
Was wäre eine süße Frucht ohne auch die bitteren zu kennen?
Ich denke die Warnehmung wäre betört genau wie das Leben wenn man nicht beide Seiten kennen würde.
Es ist nicht alles Gold was glänzt und das sollte man wissen, viele Dinge zeichnen das Leben aus, sei es der Misserfolg oder der Sieg.
Eine Niederlage kann manchmal schöner sein als der Sieg, man muss es nur akzeptieren und mit Fassung tragen.
Doch zu viele Niederlagen legen sich wie ein Schleier über die arme Seele, es kann einen zerreißen, diese Frage "warum".
Ich weiß nicht ob wir berechtigt dazu sind uns zu fragen wieso manche Dinge so sind wie sie sind, manche Dinge müssen passieren um andere freizuschalten.
Situationen ergeben sich aus anderen vergangen Situationen.
Hätte ich nicht versucht mein Blog angenehmer zu gestalten, wäre wohl auch dieser Beitrag nicht enstanden, dafür vielleicht ein anderer, ein besserer oder ein nutzloser wer weiß das schon.

Viele Menschen versuchen immer den Sinn im Leben zu suchen, ich denke das Leben an sich hat kein Sinn.
Ich denke man selbst gibt seinem Leben ein Sinn, sei es ein großartiger oder nur ein kleiner aber in jedem Fall gibt man den Sinn sein Leben selbst.
Es mag einem nicht immer logisch erscheinen, gerade wenn man irgendwie immer nur verlieren tut und es einem so vor kommt als wäre die halbe Welt gegen ein, aber eine Wahl hat man immer.

Choice is to bleeding out or stop the wound, Akadema.

Nachdruck:
Ich bin gestern auf dem Blog http://midnight-x.myblog.de auf ein kurzes Gedicht gestoßen, das will ich euch noch hinterlassen da es gerade zu der eben behandelten Thematik passt.

"Ich wünsche dir, dass dir auch aus dem,
was du an dir als Versagen erlebst
und was dich an Schmerzen und Schuld niederdrückt,
heilvolle Kräfte erwachsen,
das du eines Tages spürst,
nicht vergeblich gelitten zu haben,
sondern das dir auch in dem Dunkeln in deinem Leben
letzthin ein Sinn aufleuchtet..."

6.5.07 12:07, kommentieren

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Feuer & Asche

Unten auf der Terasse wird soeben der Grill an gemacht,
was mich schon wieder auf einem kreativen Gedankenzug treibt.
Um genau zu sein ist es mir selbst nicht klar wieso
ich gerade auf das folgende Thema gekommen bin, mag
wohl an dem Essen liegen, was mich irgendwie schon wieder auf
einen anderen Gedankenzweig bringt.
Scheine wohl schon wieder auf einer Welle mitzuschwimmen, mal
sehen wann sie mich abwirft.
Ich musste irgendwie durch das nackte Fleisch, was auf dem Teller
lag, an die ebenso nackten Kinder, irgendwo in dunklen Kellern denken.

Wieviele es wohl sind?
Es bricht mir das Herz, sie werden verkauft, an den Höchstbietenden, als wären sie ein billiges Mobilar in einem von Picasso durchtriebenes
Apartment im fünfzigsten Stock hoch über dem Boardstein von
dem sie gekommen sind.
Sie werden dann so lange sie noch frisch sind von Leuten in
Schlips und Kragen missbraucht.
Sie können sich nicht wehren, sind ihnen ausgesetzt, nur damit sie ihre
Lust nach Kindern stillen können, bezahlt mit Geld, schmutzigem Geld.
Es ist eine Welt die nach den Regeln des Tierreichs funktioniert, die starken fressen die kleinen und niemand vermag dem ein Ende zu setzen.

Die Welt fern ab der eigenen Haustür ist so blind, die Menschen sind blind, scheinen gar nicht wahr zu nehmen was um ihnen passiert, es passiert jeden Tag, in jeder Minute in der wir gemütlich auf der Couch sitzen und uns Oliver Geißen ansehen.
Traurig aber wahr, eine Sendung in der so viel erzählt wird, wird wohl
nie ein Wort über so etwas fallen, die Menschen haben wichtigere Themen,
sich selbst zum Beispiel.
Irgendwie beschämend.

I´m sorry, Akadema.

6.5.07 17:32, kommentieren

Dämmerung

Langsam vergehen die letzten Sonnenstrahlen, noch einmal kriechen sie in das immer noch offene Fenster um aufwiedersehen zu sagen.
Die Dämmerung legt sich nun über den vorbei gehenden Tag um die Nacht einzuläuten.
Ich werde nachher noch eine kleine Runde um die Häuser ziehen um am Ende des Pfades im Kino zu landen, um den Tag gebührend ausklingen zu lassen, so wie fast jedes Wochenende.
Mag nicht gerade spannend klingen, aber ich mag es.
Eine Dose Red-Bull, eine Packung M&Ms und dazu ein guter Film, was will man mehr, das Leben ist eigentlich auch nur ein Film, ein ziemlich mieser den man nicht anhalten kann.
Im Prinzip ist man Hauptdarsteller und Regisseur zu gleich.
Man ebnet den Weg den man am Ende gehen wird.
Und der Staat ist die Produktionsfirma die einem Grenzen setzt, zu viele, so das man eigentlich nur einen billigen B-Movie Film zu stande bekommt.

Aber ich denke auch diese können interessant sein, man muss nur wissen wie man sie gestalltet.

In love, Akadema.

1 Kommentar 5.5.07 20:50, kommentieren

"Killerspiele"

In letzter Zeit traf ich im Internet und diversen Zeitschriften wieder einmal auf das Thema "Killerspiele".
Mag wohl an dem kürzlichem Amoklauf in den USA an der Virgina Tech. liegen.
Was sind diese sogenannten "Killerspiele"?
Counter-Strike? und seit neustem sogar Final Fantasy?
Seien wir mal ehrlich mit töten hat Final Fantasy wohl gemerkt wenig zu tun.
Dort sammelt man Erfahrungspunkte und kreaturen um andere Kreaturen zu besiegen, hinzu kommt ein sehr kindlicher look ohne Gewaltdarstellung.
Counter-Strike zeigt ebenfalls keinerlei große Gewaltdarstellungen und bezieht sich nicht auf das Töten, sondern auf das Teamwork und die Kommunikation zwischen den spielern und Teams.

Es gibt hunderte Studien die das ebenfalls bestätigen und die Theorie von "killerspielen" wiederlegen.

Die Ursache liegt also woanders.
Und diese zu finden ist auch ganz einfach.
Es beginnt im Sozialem Umfeld des Menschen, es ist von vornherein gestört, die Spiele werden da schnell zur Geisel des Täters aber nicht zur Waffe.

Täter werden nicht zu tätern nur weil sie so auf die Welt kommen oder weil sie Spiele spielen.
Täter sind immer der Spiegel ihres Umfelds.
Es fängt in der Familie an, schlechte Kindheit prägt immer den Verlauf des Lebens, dann kommt noch ein wichtiger Punkt hinzu, die Schule.
Mindestens 10 Jahre wird man dort verbringen müssen und genau in den 10 Jahren in dem sich ein Mensch am meisten verändert, vom Kind zum jugendlichen, vom jugendlichen zum erwachsenem.

Wenn man dort noch gehänselt und unterdrückt wird, und selbst zu Hause keinen Rückhalt findet formt sich so ziemlich jede Persönlichkeit ins negative.
Lehrer tun ihr übriges.
Lehrer haben ohne hin eine große Macht.
Sie schreiben deine Noten, gerne auch mal ein paar schlechte hinzu damit du die Klasse wiederholen darfst.
Sie beleidigen dich schamlos ohne Reue.
Ich halte persönlich nicht viel von Lehrkräften, es sind überbezahlte Beamte mit einem sicheren job ohne wirkliche Qualifikation.
Traurige Gestallten.
All das formt ein Menschen zum Täter und nicht die Spiele.
Das ist die Wahrheit und nichts anderes.
Und wenn einem das Leben sinnlos vorkommt und man keinen mehr hat an dem man sich festhalten kann, dann begehen die meisten Menschen den logischsten Schritt, Suizid.
Das Problem ist das die meisten ohne hin so zerfressen sind, das sie ihr Leben noch einmal gebührend beenden wollen, z.B. mit einem Amoklauf.

Ich denke nicht das es die eleganteste Art ist sein Leben in den letzten Minuten noch einmal zu verbessern nur um dann als Ikone des größten Massakers ins Grab zu steigen, aber ich denke es liegt in der Natur des Menschen Rache zu nehmen und Genugtuung zu verlangen.
Fatal wird es nur dann wenn man in einem Blutrausch verkommt und wahllos unschuldige Menschen tötet nur um sein Leben noch einmal ein kick zu geben.

Traurig aber wahr, sowas wird es immer geben solange sich diese Menscheit nicht verändert.
In einer Welt wo keiner an der Armutsgrenze leben müsste würde es kein Diebstahl geben.
In einer Welt wo man tolleranter und verständnissvoller wäre würde es auch kein Mord geben.
Solche Taten sind nur der Schatten und das Spiegelbild was das Leben wirft.

Life is cruel, but light also appears in the darkest corners, Akadema.

2 Kommentare 5.5.07 15:36, kommentieren

Sommerwind

Die vier eigenen Wände, ein Symbol für Schutz und Geborgenheit.
In heißen tagen wie diesen öffnet man gerne einmal das Fenster um eine frische Brise des Sommerwindes zu erhaschen.
Alte Tugenden und Angewohnheiten verflüchtigen sich, langsam wird es langweilig sich immer mit den selben dingen im Alltag zu beschäftigen, man sucht nach neuen dingen.
Wer suchet der findet heißt es bekanntlich, stellt sich nur die Frage wo man anfangen soll, ich persönlich weiß es nicht.
Mir ist langweilig, fühle mich auch ein wenig ausgebrannt.
Tag für Tag die selben Dinge zu tun, sei es nur diese kleinen trivialen Dinge wie zur Arbeit zu gehen.
Es nervt und langweilt mich, der Lohn am Ende des Monats ist genauso gering wie der Niederschlag pro m² in diesen warmen tagen.
Die Sonne vermag es einen förmlich nach draußen an die frische Luft zu ziehen, ihre Anziehungskraft ist ziemlich groß, doch scheitert sie an vielen Seelen, es ist nicht einfach wenn man in dieser Null-Bock Generation aufwächst.

Mag vielleicht auch daran liegen das einem die Welt vernab der eigenen Vier Wände nicht viel bieten kann.
Dieses Land, dieser Staat bietet einem nichts.

Kinder unter 14 die gerade das Leben endecken werden schon in ihrer kreativen Zeit erstickt, es gibt einfach nicht viel zu endecken oder zu erleben in dieser Zeit in der die Hälfte von Hartz 4 leben muss.

Ich war vor 2 tagen in der Stadt, ein Packet zur Post bringen, ein erschreckendes Bild legte sich mir auf.
Die Poststelle die ich wählte lag auf meinem Weg, sie führte mich in den Teil der Stadt wo die Menschen zu mehr als schätzungsweise 60% unter oder an der Armutsgrenze leben, in einem Land was als Sozial- und Indusriestark gilt.
Ein erschreckendes Bild wenn man Kinder weit unter der 16 Jahres grenze mit Zigaretten in der Hand sieht, in mitten von Jugendlichen, umringt von Bier.
Auf dem Weg zurück, kamen mir einige Kinder entgegen, 3 habe ich noch sehr gut in Erinnerung, liegt womöglich an dem starken Kontrast der sich auftat.
Das erste Kind hatte nicht viel, fettige Haare, zerissene Kleidung, wobei Kleidung schon gut ausgedrückt ist, wohl eher ein Schlafanzug auf offener Straße, gepaart mit kaputten Badelatschen.
Irgendwie traurig wie Kinder die noch nicht einmal ein eigenes Leben haben schon unter solchen Umständen leben müssen.
Und wenn sie eines tages im Begriff sind ein eigenes Leben aufzugreifen wird es wohlmöglich nicht anders beginnen als ihr altes Leben.
Jedenfalls begenete ich noch zwei andere Kinder, womöglich um die 12 Jahre, zwei Freundinnen.
Ziemlich aufreizender Gang, ziemlich stark geschminkt, und haufenweise Schmuck um den Hals und die Finger.
Man könnte denken, "ist doch egal, sie habens" aber so denke ich nicht.
Es sind Kinder die sich äußerlich schon verkaufen.
Es waren Kinder in einem nuttigem Frauenoutfit.
Scheint wohl normal zu sein in dieser Welt.

Das Leben ist gewiss nicht einfach, nicht unter solchen Bedingungen aber ich hoffe man versucht wenigstens das beste daraus zu machen.

Faith in yourself, some ways will open, Akadema. 

2 Kommentare 5.5.07 13:04, kommentieren